„Eine Gesellschaft zeigt sich auch daran, wie mit denen umgegangen wird, die besonderen Schutz brauchen“
Neue Räume, neue Möglichkeiten – und viele Begegnungen. ❤️
Mit einem Tag der offenen Tür hat unser Psychosoziales Zentrum (PSZ) in Lüneburg am 24.08.2026 seinen Umzug in die neuen Räumlichkeiten gefeiert.
Sie helfen nicht nur einzelnen Menschen, sondern stärken auch den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Denn eine Gesellschaft zeigt sich auch daran, wie mit denen umgegangen wird, die besonderen Schutz brauchen“
(MdB Jakob Blankenburg, spd)
Karin Loos (Geschäftsführerin) sowie Helen Bannenberg (Standortleitung des PSZ Lüneburg) stellten zu Beginn den NTFN vor. Aus der Politik gab es zudem Grußworte: MdB Jakob Blankenburg (SPD), Thorben Peters (Die Linke) sowie Hiltrud Lotze, ehrenamtliche Bürgermeisterin, in Vertretung der Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, waren zu Gast und bekräftigten allesamt die Bedeutung unserer Arbeit.
„Ich sage danke auch im Namen der Hansestadt Lüneburg. Die Notwendigkeit Ihrer Arbeit ist heute und auch in Zukunft gegeben – denn ein Trauma durch Folter, Flucht, Vertreibung endet nicht unbedingt, und manchmal bricht es zu einem späteren Zeitpunkt aus. Deswegen ist diese Arbeit nie vorbei. Und deswegen bin ich sicher, dass sie in den zukünftigen Jahren (leider oder gottseitdank) in Lüneburg bleiben müssen, um den Menschen zu helfen.“
(lüneburger Bürgermeisterin Hiltrud Lotze)
Nach Buffet, Gesprächen und Rundgängen durch die neuen Räumlichkeiten haben wir in zwei Workshop-Runden über zentrale Themen unserer Arbeit informiert: • Traumatisierungen bei geflüchteten Kindern • Sprachbarrieren und Sprachmittlung in der Beratung • Vermittlung in die Regelversorgung • besonders schutzbedürftige Personenz
Wir sind in Deutschland mittlerweile Weltmeister darin, Sozialpädagoginnen, Psychologinnen, Pflegekräften, Hebammen zu danken. Das Problem ist: Wertschätzung ersetzt keine Finanzierung, Applaus bezahlt keine Integration, Dankesreden schaffen keine zusätzlichen Therapieplätze. Man kann nicht sonntags die Flüchtlingshilfe loben und montags die Finanzierung kürzen. Das ist keine Wertschätzung. Das ist die Verlagerung politischer Verantwortung auf diejenigen, die jeden Tag die Folgen auffangen müssen.
(Thorben peters, landesvorsitzender der linken)
Wir freuen uns sehr, dass das PSZ Lüneburg nun in seinen neuen Räumen angekommen ist – und danken allen, die diesen Tag mit uns verbracht, sich ausgetauscht und Interesse an unserer Arbeit gezeigt haben. ❤️