
Gute Nachricht für die Flüchtlingsberatung: Bundesprogramm bleibt auf stabilem Niveau
Eine wichtige positive Entwicklung zeichnet sich im Bereich der Beratung und Betreuung geflüchteter Menschen ab: Im Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 ist der Haushaltstitel „Bundesprogramm für die Beratung und Betreuung ausländischer Flüchtlinge“ mit insgesamt 11,639 Millionen Euro vorgesehen.
Damit sollen im kommenden Haushaltsjahr Mittel in gleicher Höhe wie 2026 bereitgestellt werden. Dies ist ein bedeutendes Signal für die zahlreichen Projekte, Psychosozialen Zentren (PSZ), Beratungsstellen und Verbände, die sich täglich für geflüchtete Menschen einsetzen.

In den vergangenen Jahren sah der Regierungsentwurf zunächst regelmäßig eine Absenkung der Mittel auf 7,139 Millionen Euro vor. Erst im weiteren Haushaltsverfahren konnten durch gemeinsames Engagement und intensive politische Gespräche Aufstockungen erreicht werden. Dass für 2027 bereits im Regierungsentwurf keine Kürzung vorgesehen ist, ist daher ein wichtiger Erfolg der gemeinsamen Interessenvertretung.
Dieser Erfolg zeigt, wie wirkungsvoll der kontinuierliche Einsatz von uns allen ist. Unser herzlicher Dank gilt allen PSZ, Projekten, Verbänden und Unterstützer*innen, die sich mit großem Engagement für den Erhalt und die Stärkung der Bundesprogramme eingesetzt haben.
Gleichzeitig bleibt der Bedarf in der Praxis weiterhin hoch. Die geplanten Mittel bilden die vielfältigen Herausforderungen und den tatsächlichen Unterstützungsbedarf vor Ort noch nicht vollständig ab. Deshalb setzen wir unseren Einsatz fort: In Gesprächen mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages und dem zuständigen Ministerium, bei Fachveranstaltungen sowie im Rahmen der Aktionswoche für die Bundesprogramme werden wir weiterhin auf die Bedeutung einer verlässlichen Finanzierung aufmerksam machen.
Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass geflüchtete Menschen auch künftig Zugang zu qualifizierter Beratung, Unterstützung und psychosozialer Begleitung erhalten.