Projekte des Vereins
Beratung und Betreuung von ausländischen Flüchtlingen
Insbesondere der Krieg in der Ukraine hat in den vergangenen Jahren zu einem Anstieg geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Niedersachsen geführt. Um dem stetig wachsenden Bedarf besser gerecht zu werden, akquiriert der NTFN e.V. zusätzliche Fördermittel.
Gefördert durch: BMBFSFJ (Bund)

Trauerort in Hannover
Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, verlieren nicht nur ihre Heimat. Sie verlieren ihr bisheriges Leben und ganz häufig auch geliebte Menschen.
Fluchterfahrungen sind untrennbar mit Trauer verbunden. Aus unterschiedlichen Gründen ist es Geflüchteten jedoch nicht immer möglich, Abschied von ihnen nahestehenden Personen zu nehmen oder ihre Grabstätten aufzusuchen – vorausgesetzt, eine solche existiert überhaupt. Menschen, die auf den immer gefährlicher werdenden Fluchtrouten nach Europa sterben, haben oft kein Grab. Dasselbe gilt für jene, die in ihren Herkunftsländern spurlos verschwinden, verschleppt oder getötet werden.
Insofern ist es zwingend notwendig, dass Räume bzw. Orte geschaffen werden, an denen Geflüchtete sich mit ihrem Verlust und ihrer Trauer auseinandersetzen können.
Was uns wichtig ist: Unser Trauer- und Gedenkort soll sich gleichermaßen „nach innen“ und „nach außen“ richten. Das heißt, er soll einerseits der notwendigen Trauerbewältigung des Einzelnen dienen, aber auch als mahnender Appell an die Zivilgesellschaft verstanden werden.
In Hannover wollen wir einen solchen Trauerort errichten. Hierzu sind wir derzeit im Austausch mit verschiedenen politischen Vertreter*innen sowie der Stadtverwaltung.
Mehr zu unserem Vorhaben finden Sie in der Broschüre zum Trauerort.

Möglicher Standort für einen Trauerort in der Nähe des Maschsees