Sprechstunde für Geflüchtete in der Landesaufnahmebehörde (LAB) Braunschweig

Das Projekt verfolgt das Ziel einer niedrigschwelligen psychosozialen Beratung für Bewohner*innen der LAB Braunschweig, die zur Gruppe der besonders vulnerablen Personen gehören oder bei denen dies vermutet wird.

Zu dieser Gruppe gehören vor allem „Frauen, Kinder, Jugendliche, queere Menschen, Menschen mit Behinderungen, religiöse Minderheiten,
Betroffene des Menschenhandels, Personen mit schweren körperlichen Erkrankungen, Menschen, die Folter, Vergewaltigung oder sonstige schwere Formen psychischer, physischer oder sexualisierter Gewalt erlitten haben, Frauen und Mädchen, die Opfer weiblicher Genitalverstümmelung wurden.“

Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf Personen gerichtet werden, die aufgrund von Mobilitätseinschränkungen externe Angebote wie das des Psychosozialen Zentrums Braunschweig nicht oder nur unter großer Mühe aufsuchen können. Mit Hilfe eines niedrigschwelligen Sprechstundenangebotes vor Ort in der LAB soll vor allem ein Clearing ermöglicht werden, um eine erste Entlastung zu ermöglichen und ggf. weitere Bedarfsklärung, Beratung und/oder Behandlung einzuleiten.

Das Projekt wird gefördert von der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen.