Digitale Erste Hilfe für Freiwillige in Krisensituationen

Jordanien ist nach wie vor eines der wichtigsten Zufluchtsländer für Menschen, die etwa vor den Kriegen in Syrien, Libanon oder Palästina flüchten. Verschiedene internationale Hilfsorganisationen sind vor Ort tätig, auch um psychologische Ersthilfe und psychotherapeutische Unterstützung zu leisten.

Das Projekt in Kooperation mit jordanischen Partnern zielt darauf, die Gesundheitsversorgung vor Ort – besonders im Bereich psychische Gesundheit – nachhaltig zu verbessern und ein Leben in Würde gemäß des UN Nachhaltigkeits- und Entwicklungsziels „Gesundheit und Wohlbefinden“ zu ermöglichen. Die Behandlung von Traumatisierungen, die die Flüchtlinge aus dem syrischen Kriegsgebiet vielfach mitbringen, darunter viele Frauen und Kinder, verbessert außerdem deren Chancen auf Bildung und Integration im Zielland und ist damit auch ein Beitrag zu weniger Ungleichheit.

Im Zuge des Projekts wird auch mit den Organisator*innen der HAMD-App kooperiert. Die App ist so konzipiert, dass sie auch mit einer langsameren Internetverbindung (z.B. in aktiven Kriegsgebieten oder in Flüchtlingslagern) funktioniert.